Samstag, 18. September 2010

Der letzte Tag

Es ist nun soweit, der letzte Tag ist angebrochen (morgen ist Abreise, das zähl ich nicht)
Das Wetter kann sich heute nicht entscheiden und ehrlich ich auch nicht. Eigentlich gibt es hier noch einiges zu sehen aber ganz ehrlich, ich bin ein wenig müde. Nach drei Wochen ununterbrochen rumlaufen, gucken und staunen muss ich sagen, es reicht. Ich will wieder nach Hause. Das Essen geht mir so langsam auch auf den Geist, ich möchte endlich mal wieder was gescheites Essen. Gemüse, Suppen und Co. vermisse ich eindeutig hier. Die Kanadier schwimmen zwar auf einem unterschwelligen Gesundheitstrip aber es schmeckt alles gaaaaaaaanz anders hier und mal ehrlich, der frisch gepresste Orangensaft (übertreuert natürlich) und Subway sind wirklich das gesündeste hier. Dadurch das alles irgendwie immer süß ist, habe ich mittlerweile einen Hieper auf Süssigkeiten und danach dann auf was salziges... oje ich hoffe das pendelt sich wieder ein wenn ich zu hause bin. Brot - ja tolles Stichwort oh ohohohohohho wie sehr sehne ich mich nach einer gescheiten Schnitte Brot mit Putenbrust!!! toll... das ist zwar kein Gourmet Essen aber das "normale" isset was ich vermisse. Einen bezahlbaren leckeren Salat oder gar einen Döner mit viel Salat...ohhh meine Freunde das wäre es jetzt. Ich kann hier für "wenig" Geld Subways anbieten oder gar eine Pizza oder gefülltes Weißbrot urg... Weißbrot... ich kann es nicht mehr sehen....Für alles andere wie Sushi oder allgm.Asiatische Küche da muss man schon einiges auf den Tisch legen. Gestern habe ich mir bspw. mal Nudeln mit Seafood gegönnt und ein Glas Rotwein. Da habe ich 30 Dollar für hinlegen müssen...und ich war schon nicht im teuersten Restaurant...

Ich werde mir heute noch ein Museum antun, und mal zum Wasser laufen. Auf der Karte sieht das nicht sehr weit aus. Mal sehen. Anschließend nochmal in die Souvenierläden rein und dann zurück ins Hotel. Heute Abend muss ich noch kurz zum Parlamentsgebäude, da das beleuchtet ist und ich hoffe da noch ein gutes Bild zu erhaschen. Das letzte dann....

Ich möchte dazu noch betonen dass ich mich nie wieder über die Werbung in Deutschland beschweren werde. Also hier ist TV glotzen eine Qual, 5 Minuten Film, 3-5 Minuten Werbung, 5 Minuten Film, 3-5 Minuten Werbung. Es ist die Hölle...

So, dann werde ich mal. Wünscht mir einen ruhigen Flug, wir sehen uns nächste Woche wieder.!!! Habt euch wohl.

Freitag, 17. September 2010

Victoria ich komme.

moin moin my friends in good old germany!!!
Der letzte Abend in Vancouver ist nun angebrochen, nach meinem Kinobesuch ist es mir heute mal möglich das regionale und überregionale TV Programm unter die Lupe zu nehmen. Als ich ins Kino ging war strahlendster Sonnenschein, nach dem Film schiffte es aus allen Rohren... ächz... das muss doch nicht sein... egal husch husch ins Apartement und gut is. Auf dem Weg nach Hause habe ich noch schnell einen Bagel with creamcheese eingeworfen... das langt zum Abendbrot. Ich hechte zum nächsten Bus um nicht durchweicht zu werden und habe Glück. Die Bushaltestellen sind hier nicht so gut zu erkennen und von daher war ich heil froh als alles geklappt hatte.

So, ersteinmal trocken legen, dann auf die Couch schmeißen und die Glotze anmachen. Gutes timing wie ich fand da meine Lieblingssendung Grey's Anatomy gerade anfing. Doppelfolge...ohhhh... da hüpft mein Herz glatt ne Nummer höher und so aufregend....verdammt da kommt also noch so einiges auf das Deutsche Fernsehprogramm zu, wenn ich Glück habe strahlen die diese Folge bei uns erst nächstes Jahr aus... bis dahin hab ich alles wieder vergessen..heheheheheh

Nach einer unruhigen Nacht - ich weiß net warum - ging es dann zum quick breakfast (bagel, kaffee, tee, Apfel, Apfelsine und Saft) schnell noch den Wetterbericht mitgenommen und auf gings. Auschecken war angesagt und dann zügig zum Bus. Man sollte hier immer Kleingeld haben für den Bus, ok ich verstand darunter auch immer einen 5 dollar Schein wenn das Ticket 5 Dollar kostet dann passt es ja, Pustekuchen, coins please... damn!!! hab ich nicht und nun, naja wennste sowas nicht hast nimmt dich der Busfahrer trotzdem mit und sagt: An der Skytrainstation können sie mit dem 5 $Schein bezahlen. Cool sag ich und bedanke mich! Service, nicht so wie bei uns...

Gesagt getan, habe also mein Ticket in der Tasche und mache mich mit dem Skytrain auf Richtung Fähre. Wow ich muss nochmal umsteigen, welch wunder, wieder Bus fahren. So langsam wird meine Zeit knapp, das Ticket ist nur 1,5 h gültig und ich habe noch eine viertel Stunde zeit... wo bleibt nur der Bus. Eine Minute bevor mein Ticket verfällt steige ich in den Bus und validiere... uff geschafft.. gut das der Bus noch 15 Mintuen da steht und auf Passagiere wartet dafür kann ich ja nix. :-)

Durch das Warten verpassen wir alle die Fähre, shit... ok das hieß nochmal eine knappe Stunde warten....omg....ob ich heute noch ankomme? Eine Tageszeitung später legte die Fähre ab und ich konnte die 1h40 Minuten bis Vancouver Island genießen. Aber nichts da der Trip sollte immer noch nicht enden. In einen Doppeldecker pressten sich dann alle Leute mit und ohne Gepäck, ich schätze wir sind mit Verspätung los, zumindest dauerte es noch eine weitere gute Stunde bis wir in Downtown angekommen waren. Jetzt hieß es nur noch mein Hotel finden... ahhhhhhh.... welche STrasse????? Ich Idiot, evtl. wäre es besser gewesen sich die Anschrift zu merken...Nun gut alle guten Dinge sind drei.... durchhalten wie war das doch gleich... ahhhhh verdammt, ok den Strassennamen hab ich aber die NUmmer???? Sonst klappt das doch mit den Nummern immer so gut... ahhhhhhhhhh... egal gehen wir halt die ganze Strasse entlang, dann werde ich das wohl finden. Perfekt... so war es auch. Trotz allem war ich dann glaube ich doch knappe 5 Stunden unterwegs. Himmel ganz schön lang und beschwerlich, dafür günstig. Ich muss wirklich überlegen wie ich Sonntag entspannter zum Flughafen komme. Bus??? oder Wasserflugzeug??? Das Flugzeug braucht nur 35 Minuten... hmmmm ist eine Option aber der Preis.... Ich könnte den Luxusbus nehmen. Der soll wohl in der Nähe von meinem Hotel abfahren. Er würde mich dann auch direkt zum Flughafen bringen... ach ich frag mal morgen nach was das alles kosten wird. Lieber bin ich früher am Flughafen als auf den letzten Drücker und bekomme dann womöglich noch einen Sitzplatz irgendwo in so einer 4er Reihe mittig. ohhhhh nein, will einen Fensterplatz haben.

Naja erstmal heißt es aber Victoria unsicher machen. Kamera raus und los geht's... morgen hab ich dann Bilder für euch :-)

Bis dann

Donnerstag, 16. September 2010

Chinatown - Aquarium und Kino

Chinatown
Meine Lieben, natürlich wenn ich schonmal hier bin ist es Pflicht auch einmal in Chinatown vorbei zu schauen. Wie immer ist es sehr exotisch, ich glaube da prallen wirklich Welten aufeinander. Eigentlich wollte ich dort etwas essen, naja das war der Plan, ist aber leider nicht geglückt, ich bin an mir selbst gescheitert. Kleine Drachen am Spieß und alles erdenkliche was wir uns so vorstellen können gab es in getrockneter Form. Ehrlich, spannend mal zu sehen aber Hunger bekommt man da nicht. Irgendwie befremdlich und probieren wollte ich schon gar nicht. Da stand dann auch ausser Frage dort etwas zu essen. Schön das alles auf chinesisch ausgewiesen wurde, so dass ich nicht lesen konnte was das tatsächlich ist, was ich da sehe.

Aber etwas kurioses gibt es hier in Chinatown dann doch noch. Ein Gebäude ist nur rund 2 Meter breit. Ja genau 2 Meter... und dazu wird es noch von einer Insurance Company genutzt. Das ist das kleinste gewerblich genutzte Gebäude. Witzig nicht war. Aber nach dem Kulturschock wollte ich was lebendiges haben irgendwas echtes, schönes halt.

Also entschied ich mich ins Aquarium zu gehen. Das war zwar nicht billig aber es hat sich gelohnt. Ich hatte sogar glück mit dem Wetter. Es war die ganze Zeit trocken, so dass ich mir auch die Delphin- und die Beluga Wal Schow ansehen konnte. Toll. Die haben auch unmengen erklärt nicht einfach nur die Tiere von rechts nach links schwimmen lassen. Ich fand das toll. Es war auch eine Premiere für mich, ich hatte bis dato noch keine Belugas gesehen.

Weiter ging es dann aber traditionell drinnen weiter. Es gab einen extra Bereich für die regionale Flora und Fauna sowie eine Tropenabteilung. On top gab es einen Film in 4D. Das war witzig und hat richtig viel Spass gemacht. Es gab aber nicht nur Fische zu bestaunen, Schmetterlinge, Vögel und Schlangen bzw. Kriechtiere waren auch noch zu bestaunen. Eine Art Sonderausstellung über Frösche durfte an dem heutigen Tag dann auch nicht fehlen. Manche Frösche waren so klein, ich hab wer weiß wie gesucht im Terrarium um die zu finden. Herrje und dann waren die auch noch giftig. Irre.
Nach stundenlangem Hin-und Herlaufen war es mal Zeit für einen Kaffee.

Gesagt getan doch was war das????? Ich bin gerade aus dem Aquarium raus, da  laufen mir doch glatt Waschbären über den Weg und denkt mal nicht das die Anstalten gemacht haben zu verschwinden wenn man näher kommt, von wegen... die blieben einfach da. Das hab ich dann auch glatt auf einem pic festgehalten. Was muss das muss.

Heute bin ich übrigens ausgezogen.. genau ich bin heute mal einen gaaaaaaanzen Tag lang in Downtown. Mein Apartment ist genial das ist wirklich toll und fast am Wasser. Da hab ich die Zeit doch genutzt um mal ins Kino zu gehen. The other guys... traumhaft fals oder sobald der Film bei uns erscheint solltet ihr euch den ansehen. Lustig... 100% genial.

Eins habe ich aber feststellen müssen. Es ist hier immens teuer. Ich schätze seit hier Olympia einzog haben die den Hype genutzt um mal an der Preisschraube zu drehen. Naja wenigstens in den meisten Coffee Shops ist das Internet frei. Das erlaubt mir auch euch heute zu schreiben.

Morgen geht es dann auf nach Victoria. Der Wetterbericht sagt zwar nichts gutes voraus aber da muss ich jetzt durch, das konnte ja keiner ahnen. Ich werde übrigens den Hinweg komplett mit den öffentlichen Verkehrsmittel anstellen. Mal sehen wie ich mich schlage. Drückt mir also die Daumen...
bis bald

Mittwoch, 15. September 2010

Der Berg und ich - der Tag danach

So, wo war ich stehen geblieben, ach ja Grouse Mountain. Geschafft. Das schönste ist aber, dass man wenn man oben ist, einen gigantischen Blick auf die Stadt hat. Einfach großartig. Leider kann keine der 0815 Kompaktkameras diesen Blick einfangen. Schön ist auch, dass man dort nicht einfach nur eine Plattform gebaut hat, auf die man rumspazieren gehen kann, sondern ein bissel entertainment ist auch dabei. Es gibt eine kleine Comedy Show, eine birds of prey show und in einem grooßen Gehege kann man spielende oder auch schlafende Bären begutachten. Wenn man sich ein wenig auf die dortige Terasse setzt kann es sogar passieren, dass man Wildtiere sieht. :-) also ruhig mal on top of the mountain relaxen. Ein kleiner Sessellift bringt einen dann noch auf die Spitze alles natürlich umsonst. Am Ende eines langen Tages geht es dann für 10 Dollar mit der Gondel nach unten, also Rollercoaster fahren ist nix dagegen. Holla, und ich saß am Fenster. Klasse.

Mittlerweile ging es mir auch wieder gut. Ich hatte kurzfristig mein Essen auf dem Weg nach oben nicht richtig verdauuen können und mein Magen hatte sich somit mit Magenpiene und Übelkeit gerächt. Aber nach gut einer Stunde war ich wieder fit und die Gondelfahrt konnte mir nix anhaben. Ich wolle auch nur noch nach Hause und eine Dusche haben, da ich vom Aufstieg völlig durchnässt war. Ach herrje, schon halb sieben, oje ab jetzt fahren die Busse im Halbstundentakt - ächz - also war mal wieder warten angesagt und ich habe glatte 2 Stunden gebraucht bis ich zu Hause war. Eine Odyssee sozusagen. Bis auf das Warten am Berg ging es ersteinmal geschmeidig weiter. Der Seabus ließ nur 7 Minuten auf sich warten was ok ist, den anschließenden Skytrain hab ich auch sofort bekommen. Aber dann....das letzte Stück muss ich noch mit dem 106 Bus fahren, grundsätzlich kein Problem, die Schlange war schon recht groß was mir immer sagt, dass der Bus gleich kommen wird, es wurde auch Zeit, da mein gutes Whistlerwasser mal wieder raus musste. Da bog auch schon der Bus um die Ecke, puh Glück gehabt dachte ich, aber was ist das... ui.... der parkt an einer falschen Haltezone... ähhh... stehe ich hier falsch... nö mit mir gucken ca. 20 Leute genause dumm aus der Wäsche wie ich. Kein Problem dachte sich einer und sprintete zur anderen Zone, just in diesem Moment fuhr der Bus auch schon an, ließ uns alle stehen und war weg. Das allgemeine Erstaunen war recht groß. Ich bin nicht sicher ob eine Frau sofort ihr Handy gezückt hat und da so eine Notfallnummer o.ä. angerufen hatte aber der Bus kehrte nach ein paar Minuten um und bog mit horrenender Geschwindigkeit wieder bei uns ein und hielt auch an unserer Station. Wir fanden einen lächelnden Busfahrer vor der sich entschuldigte und uns hereinwinkte. Coole Nummer. Mit einem Affentempo ging es dann weiter, er musste ja schließlich die Zeit die er verloren hatte durch diese Aktion, wieder reinholen. Es schien mir als ob der Fahrer zum erstenmal diese Route fährt. Er wollte nämlich an der nächsten großen Kreuzung abbiegen. Eine weitere Mitfahrerin und ich riefen gleich nach vorne GERADEAUS BITTE - NICHT ABBIEGEN! FALSCHER WEG!!!  Die Stimmung im Bus war gelassen und alle lächelten. Der Busfahrer bedankte und entschuldigte sich zugleich. Herrlich!!! Ich kam letztlich auch zur meiner Haltestelle.. :-))

Spannend was hier so abgeht... ich bin schwer begeistert... Busfahren, ein Erlebnis für sich..
Glücklicherweise blieb mein Muskelkater aus, mir geht es erstaunlich gut danach... also kann die nächste Etappe kommen.
Ich werde mal sehen was Chinatown so bringt, das steht noch auf dem Programmpunkt... ok let's go!!!

CU

Dienstag, 14. September 2010

Der Berg ruft.

So meine lieben Freunde, es war dann mal soweit. Ich bin Todesmutig zum Hausberg -> Grouse Mountain gefahren um ihn dann zu besiegen. Wie ihr wohl alle wisst ist krackseln nicht so mein Ding, zumindest habe da Defizite. Wie auch immer, was muss das muss, so ging es auf in Richtung Gipfelerstürmung. Da wir glücklicherweise kein Wochenende haben, ist also mit erhöhtem Traffic heute nicht zu rechnen. Laut Beschilderung ist dies auch eine Einbahnstrasse also sollten mir nicht allzuviel Leute entgegen kommen. Glücklicherweise habe ich noch einen Schulkollegen bei mir, der die Tortour schonmal durchgemacht hat. Er wies auch gleich daraufhin, dass es Hinweise gibt wieviel man schon geschafft hat. So 1/4 oder 3/4...

Mutig ging es nun los. Hoppla das sieht mir nach einigen Stufen aus. Hach Treppen steigen, das kann ja nicht so schwer sein.... dachte ich... am Anfang... oje....

Lächel und sei glücklich denn es könnte schlimmer kommen, also lächelte ich ward glücklich und es kam schlimmer. Die Steigung nahm nicht so langsam aber sicher sondern eher schneller als gewöhnlich zu. Uff wo war ich nur, wieso wollte ich das eigentlich machen... ohhhhhh.... schittttttttt.... durchhalten es sind ja nur 3 Kilometer bis nach oben. Wusstet ihr eigentlich das 3 Kilometer verdammt lang werden können??? Nein, dann bitte probiert den Grouse Mountain aus... dann wisst ihr das das eine gefühlte Ewigkeit ist bis man ankommt. Wo waren wir, ach ja irgendwo im warsten Sinne des Wortes, zwischen Baum und Borke... endlich mal ein Hinweis...ohhhhh.... 1/4 des Weges geschafft und ich würde am liebsten gleich aufgeben... oha... jetzt noch 3/4 des Weges bis ich da bin... manomanoman.

Ein wenig Stolz bin ich allerdings auch. Ich habe geschlagene 26 Minuten gebraucht der Rekordhalter hat 25 Minuten gebraucht. Ahhhh ok wenn da nicht die Kleinigkeit wäre das der Rekordhalter für die ganze Strecke solange gebraucht hat wie ich für 1/4 des Weges... ich merke schon ich verliere mich im Detail, nun gut, gesagt getan, weiter geht's noch schlimmer kann es ja nicht werden, dachte ich... es sollte aber noch steiler und noch schlimmer werden. Anfangs waren wir noch allein unterwegs bald aber schon sollten uns die Einheimischen aber überholen. Ich war sehr fasziniert darüber mit welch einem Tempo die da hoch stiefelten. Ich würde sagen auf den richtigen Rhythmus kommt es an. Scheinbar war meiner nicht richtig ausbalanciert.

Meine heißgeliebte Diet Coke Flasche hatte ihren Geist schon kurz hinter der Hälfte aufgegeben. ächz.... das kann ja heiter werden. Ohhh ich bin ja fiffig, ich habe noch einen power riegel in der tasche, falls die Beine schlapp machen. Was auch früher passierte als ich dachte. Um euch mal einen kleinen Einblich zu geben, so sah der Weg aus..
Ich wollte ab ca. der Hälfte nochmal aufgeben, mein Herz raste wie ein ICE auf Drogen aber ich hab mir gedacht mach mal kurz Pause, dann schaffst du die andere Hälfte auch noch. Das beste Schild war 3/4 . Juhuuuuuuuuuuuu bald isset vorbei. ok es sollte nochmal ein wenig steiler werden und die Behilfstreppen nahmen ab. Stattdessen krackselten wir auf Steinen und Baumwurzeln rum. Dios mios... in diesen Momenten habe ich mir gewünscht Wanderschuhe und nicht meine Strassentreter anzuhaben. Ach wisst ihr, irgendwas ist ja immer :-)

So langsam fingen meine Beine an den Dienst zu quittieren, ich musste dann sogar einen Opi und ne Omi an mir vorbeiziehen lassen, also das war beschähmend. urgs.. so zwei Üfüs gingen das Ding hoch wie nix. Ok die meisten die uns überholten schnaufften schon ganz schön. Das hat mich dann wiederum etwas beruhigt. Ausserdem trugen die sowas wie eine Jahreskarte oder so eine Abokarte... ich impliziere mal das die da öfter rauflaufen. Leider habe ich vom Schlussanstieg keine Bilder mehr gemacht, ich war da zusehr beschäftigt nicht auszurutschen bzw. den richtigen Stein ähmmm Weg zu erwischen. Aber ich hoffe das nachfolgende Bild gibt einiges an Aussagekraft

Keine Sorge ist nur ein Stück Weg den ich schon hinter mir hatte...










Halbzeit... und es kam schlimmer

Ich bin davon überzeugt, dass mein Muskelkater wirklich schrecklich wird, aber die Zeit zum erklimmen des Berges saß mir im Nacken und 1h 35 minuten lässt sich sehen...

Machts gut.

Montag, 13. September 2010

Edward Sharpe & The Magnetic Zeros - Home [2009]

So meine Lieben,
hier mal das wundervolle Rocky Mountain Lied was wir performed haben.
Ich hoffe es gefällt euch. Naja mir erst nach dem 300 mal anhören, vorher war es eine Qual. :-) Viel Spass dabei.







Ein Sonntag zum entspannen!
Der Versuch am Sonntag entspannt ans Werk zu gehen, scheiterte kläglich, der erste Blick aus dem Fenster versprach nichts gutes. Es regnete, mal wieder, und wie ich das ja mittlerweile gelernt habe wird es auch nicht aufhören. Trübsal blasen war aber nicht drinne. Museen haben auch Sonntags geöffnet und sie sind im geeigneten Fall auch trocken. Also entschloss ich mich auf ins Museum. Die Fahrt war nervenaufreibend, kein Wunder da am Wochenende die Busse nur alle halbe Stunde fahren, war es wieder mal klar das ich warten und nochmals warten musste. Egal, das erklärte Ziel vor Augen hielt ich und mein Schirm durch. Glücklicherweise konnte man recht gut mit dem Bus richtung Museum fahren. Nach etlichen Busmeilen weiter war ich endlich im Zielgebiet angekommen, aber wie immer geht man taktisch immer um das Gebäude rum um auch sicher zu gehen dass man im korrekten Areal ist. Einfach kann ja jeder. Nicht schlecht ich habe auch den Eingang gefunden, wow, welch Leistung. Vor dem Museum ist eine riesige Krabbe als Fontäne installiert. Der Anblick ist nett auch wenn mir das Wasser grad bis sonstwo steht, schön isse trotzdem. Also rein ins Trockene und mal sehen was es so gibt. Hmmmm die Auswahl ist schwer also einerseits Geschickte zur Entstehung Vancouvers oder lieber ins Planetarium und eine Deep Space Sonderausstellung? Ach ich nehme mal das spannende deep space Erlebnis. Klingt besser. Da es auch für Kinder ausgerichtet ist habe ich gute Chancen auch was zu verstehen. Gesagt getan, auf ging es Deep Space 9 erkunden, oder so ähnlich. Ersteinmal ins Planetarium und sich einen Vortrag über Galileo reinziehen, supper das motiviert. Anschließend ging es dann in die kleine überschaubare Ausstellung. Spassig war es und verstanden hab ich auch eine Menge, wie gesagt es war ja kindgerecht aufgezogen, so dass mein English gut ausreichte. Zum krönenden Abschluss gab es noch einen Vortrag über die Astronautenkrankheit und was so im Darm passiert wenn man im All ist und ne Coke trinken würde... uiii... glaubt mir ihr würdet auch nix mehr essen bzw. trinken wollen, zumindest kein "normales" Essen.

Nach der Ausstellung ging es dann zum gemütlichen Teil... Kaffee trinken war angesagt. Ich ging das kleine Stück zu Granville Island rüber und setzte mich in eine kleine Bar mit Blick auf's Wasser. Der Kaffee war klasse und zum aufwärmen gönnte ich mir erstmal ein Putin. Putin fragt ihr euch... hmmmm.... das ist einfach lecker. Die Herrschaften aus Quebec lieben diese Speise - fragt mich nicht warum aber da kommt das ganze her- und ich wollte sie nicht nur dort probiert haben sondern auch mal auf diese Seite des Landes. Putin ist kurz gesagt Pommes mit Käse und brauner Sauce. ähm es sieht nicht gerade top aus irgendwie wie Matchepampe aber schmecken tut es umso besser. Allso einfach mal ausprobieren wenn ihr mal hier seit.

So kann man den Tag ausklingen lassen. Nachdem ich gesättigt und gestärkt vom Kaffee aufbruchsicher war ging es dann zur nächsten Bushaltestelle und danach nach Hause. Der Regen hatte nicht wirklich nachgelassen und somit war alles beim Alten. Wir werden sehen was uns die anderen Tage bringen.... ich hoffe ein wenig Sonne, da ich ja bald wieder heim muss....Also viel Spass daheim...

Samstag, 11. September 2010

magischer Samstag

Halleluja was ein Tag was ein Spass!!!

wenn wir mal ehrlich sind Wochenenden sind eigentlich was feines, es sei denn es regnet. Naja heute frisch nach dem aufstehen war doch meine Freundin die Sonne anwesend. Puh Glück gehabt denn ich hatte vor einen Ausflug nach North Vancouver zu unternehmen. Bei meiner Homestay family ist heute auch ein großer Geburtstag angesagt. Die Enkeltochter wird 1 Jahr alt. Putzig ist die kleine. Hier wird ab Mittags bereits mit der vollständigen Familie plus Freunde gefeiert. Da hieß es dann entfliehen von der Menschenmasse.

Gesagt getan, auf geht's Bus, Skytrain und Seabus. Eigentlich hatte ich vor mir die künstlich angelegte Fischtreppe für Lachse anzusehen. Hier gibt es eine Fischfarm wo man die Lachswanderung sehen kann. Leider bin ich dazu nicht mehr gekommen. Wir wollten "nur mal schnell" kurz zu einer Schule wandern, ein Bild mit der Obi-Wan-Katze machen und dann auf zu den Fischis!!! ja meine Freunde, nur mal eben, wer mich kennt weiß, das funktioniert meist nicht. Richtig, ihr habt es erraten, es ging hoch hinaus - im warsten Sinne des Wortes.

Da wir uns mitten in einem Wohngebiet befanden und mitten auf nem Berg war es wie bergsteigen. Ich weiß gerade nicht was besser war rauf oder runter. Aber kein Problem auf der nächsten Kreuzung war ein Coffee Shop da wurde erstmal gestoppt und wieder Kraft getankt. Da es auch Samstag war hatten wir extrem Glück die Busse fuhren da auch schon im halb Stundentakt. Ohhh man, wenn man es mal in einer schicken Zeit schaffen will von A nach B zu kommen, dann auch noch das. Ohhhh je. Naja nur nicht aufgeben war die Devise. Endlich ein Bus... toll... der falsche also wieder warten... elendig... verdammt... wie liebe ich doch Berlin mit den tollen Busverbindungen. Ok da müssen wir wohl jetzt durch. Endlich, der richtige Bus, auf geht's Buben... sitzen, auch net schlecht - bald sind wir da... aber was ist das...och nöööööööö REGEN!!!!! das muss jetzt ja wohl wirklich nicht sein. Da es schon spät wird und regnet entschließen wir umzudrehen und warten mal wieder auf den Bus. Toll nach gefühlten 45 Minuten später und einer Dusche von oben kommt endlich ein Bus aber was...öhhh... anhalten hallooooooooooooo das darft doch nicht war sein, da fährt der einfach an uns vorbei.... verdammt. Also weiter warten... nächster Bus, omg... voll... voller als der erste.. och nö nicht schon wieder oder.. nein er hält an. Also rücken wir alle ein bissel zusammen... ich fühle mich wie eine Sardine in der Dose. Uff durchhalten bis zur Endhaltestelle, durchhalten....

Gesagt getan, der Seabus is in Reichweite und es geht nach Hause. Wie so oft sollte die Fahrt noch abenteuerlich werden. im Skytrain angekommen geht die Fahrt auch los. juppii mit einer krassen Vollbremsung halten wir ersteinmal und die Türen lassen sich nicht öffnen. Die Leute konnten also wieder ihre Positionen einnehmen, die sie durch die Bremsung leider aufgeben mussten. Gut das kein kleiner Asiate wie eine Kanone durch den Zug geprasselt ist.Klasse welch Spass. Die Ansage habe ich nicht verstanden, ich hoffe nur das die Tür wieder aufgeht wenn ich aussteige. Und bingo, alles läuft wieder nach Plan, die Haltestelle kommt ich kann aussteigen. Auf den Bus musste ich warten, wie immer und mit Freude stapfen wir nach Hause. Oje die riesige Party hat sich nach drinne verlagert... hier kann man jetzt keinen Millimeter mehr vor noch zurück gehen. Schnell ein bissel Essen auf den Teller gehuschelt und dann ins Zimmer verziehen.

Bei Geburtstagen ist das ja immer so eine Sache, ich persönlich bin ja der Meinung wenn ich Gäste im Hause habe schieße ich mich als Gastgeber nicht gerade ab. Hier ist das scheinbar anders. Hostpaps olé sag ich da nur, der hat in extremo zu sehr ins Glas geschaut. Ins Bett schafft der Herr es schon nicht mehr und er gibt eine Darbietung erster Kajüte wie man seine Frau auf den Beinen hält, die in einer Schnelligkeit eine Schüssel dem armen Herrn zur Verfügung stellen kann. Ja, alle Nachtschattengewächse unter uns, es ist ekelhaft wenn man sich nicht im Griff hat und den guten Alkohol den man sich so mühevoll eingeflößt hat dann wieder auf dem Boden verteilt. Prost Mahlzeit, ich hoffe es war grad keiner beim Frühstücken während er dies gelesen hat. Juhuuu, es kann nur noch BESSER werden. Glaube und so ihr wisst ja, das mit dem versetzten von Bergen und so und mit den Propheten. Egal, Sonntag ist im anmarsch und Regen ist auch dabei. Plan B ist schon gemacht und ihr werdet es erfahren. Haut rein, biss denni
Yvi

Freitag, 10. September 2010

Das Wochenende naht.

Endlich - irgendwie sehne ich mir das Wochenende herbei, ich mag mal wieder ausschlafen, zwei ganze Wochen lang zwischen 5-6:30h aufstehen. urg... das nennt man Urlaub. Ich bin wirklich etwas müde. Meine Homestay-Ma hat am Freitag einen großen Tag - Ramadan ist zu ende und das muss gefeiert werden. Also sind wir heute alle zum großen Essen eingeladen. Na ich bin gespannt was es da alles so gibt. Am Samstag gibt es dann noch einen Kindergeburtstag! Das Enkelkind der Familie ist ein Jahr alt geworden und das muss ebenfalls gefeiert werden. Das hatte dann zum Nachteil, dass sie bereits Nachts um drei angefangen hatte in der Küche rumzuwirbeln. Nicht das ich davon wach werden würde nein ganz und gar nicht. Diese wahnsinns bauweise hier ist total gedämmt. Hier in der Strasse wird gerade gebaut, hier das Bild dann wisst ihr was ich meine.
Also wir würden sagen das sind Spanplatten. Interessant was. Ja finde ich auch. Heizung ist auch irgendwie im Haus, keine Heizkörper, nur irgendwelche Schlitze im Boden und in der Decke. Oh bitte fragt mich nicht wie das geht mit dem Heizen, ich glaube das ist eine Philosophie für sich.

Schon komisch, mittlerweile sind zwei Wochen rum, ich hatte heute meinen letzten Schultag. Auf der einen Seite bin ich froh auf der anderen ist es irgendwie schade die anderen ab Montag nicht mehr zu sehen. Naja ich hoffe das Wetter spielt mit, so dass ich umherschlawenzeln kann. Ich mache mir am besten noch einen Plan was ich alles angucken will. Das kann helfen. Auf alle Fälle steht noch Kino auf der Tagesordnung und powershopping. Ich fahre nach Metropolis und werde in dieser riesigen Mall shoppen gehen. Großartig. Ich freu mich schon, dann darf es auch ruhig regnen. Allerdings wenn ich Freitag nach Viktoria aufbreche wünsche ich mir das sonnigste Wetter ever.

Oh fast hätte ich es vergessen. Ich weiß nu warum das Wasser so schäbbig schmeckt. Falls ich es noch nicht erwähnt habe, da is nix drinne!!! demineralisiert!!!! alles weg und das kann man an jeder ecke kaufen. Jetzt muss ich schon beim Wasser kaufen darauf achten das was drin ist... omg... und ich dachte immer die Amis haben nen Schaden. So, werde jetzt mal aufbrechen zum Essen. Bis dahin alles Gute

Donnerstag, 9. September 2010

Back to basic and shopping... oje..

Der Tag nach dem Rocky Mountains Trip war nicht gerade erquickend. Ich bin sowas von inne Wicken dass ich wohl heute mehr Kaffee benötige als sonst. Das Aufstehen um 06:30h hat sehr viel Mühe gekostet. Oh man und dann gleich wieder Schule... ahhhhhhhhhhhhh, ich hab es mir ja so ausgesucht. Genau da sollte man nicht so meckern. Durchhalten war angesagt. Das schöne ist ja immer, wenn man sehr müde ist, entdeckt man an Ecken Coffee Shops die man vorher nicht wahrgenommen hatte. Schön, und jeder Kaffee schmeckt anders... ole Tag ich komme.

Ich war recht froh nicht die einzige zu sein die an diesem Tag einen Durchhänger hatte. Aber nach 3 Hochdosierten Kaffeeeeeeeees mit Milch ging es mir schon etwas besser und ich habe mit ach und Krach die ganzen Kurse überlebt.

Aber was gönnt man sich nicht alles. Das Wetter war sehr einladend und nach einem kurzen Rocky Wrap-up Meeting im Irish Pub Ceilis hatte ich mir eigentlich vorgenommen nach Hause zu fahren, ach was soll ich sagen, irgendwie dachte ich es könnte eine schöne Idee sein, noch ein wenig durch die Straßen zu schlendern... oje... hätte ich lieber nicht machen sollen. Glatt zwei Strassen bin ich weit gekommen, da lachte schon der kleine schnuckelige Laden zum stöbern ein. Was soll ich sagen, da gibt es super geile Jeanshosen und Bench Klamotten. Zufällig, wie sollte es auch anders sein gab es sogar ein paar kleine lustige Prozente.... ahhhhhh.... Discount..... verdammt, da musste ich einfach was kaufen. Und was soll ich sagen, es fühlte sich gut an. Megamäßig zufrieden konnte ich dann auch schnell den Heimweg antreten.

North Vancouver - der Seabus - Granville Island
Der entschlossene Tourist an sich ist ja eine Spezie für sich. Manchmal tut man alles daran tausende von Kilometer weit zu fahren um dem Mainstream zu entkommen. Diesmal hat es irgendwie nicht geholfen. Also soviele Deutsche Urlauber wie ich hier schon um mich herum gehört habe, das ist kaum auszuhalten. Mitlerweile beherrsche ich schon den Gesichtsausdruck "Ich nix verstehen I am a Canadian" sonst werde ich noch in diese komische typisch Deutscher Urlauber gesteckt, oh nein danke.

Meine nächsten Stationen sollten mal North Vancouver werden - mal eben - und Granville Island. Wie versprochen auch alles zu Fuß, nach stundenlangem Sitzen ist das ja auch gesünder.

Nach North Vancouver fährt man canadisch per Seabus rüber. Die Fahrt dauert nicht lange ist aber mit der Fähre irgendwie niedlich. Kaum ausgestiegen hatte ich das Gefühl ich wäre woanders. Komisch nur durch ein bissel Wasser von Downtown getrennt, hat man das Erlebnis die Uhren würden dort anders ticken. Nunja, ich war dort mit meinem Nachbarn. Der kommt zwar auch aus Deutschland, aber es war ganz nett nicht alles immer allein erkunden zu müssen. Er hat eine Obi-Wan-Kenobi-Katze! Für die gilt so viele Bilder mit ihr zu machen. Sie ist als Geschenk gedacht für jmd. der mal ein gutes Jahr hier verbracht hat. Keine schlechte Idee. Ist witzig. So sind wir also auf Richtung North Vancouver incl. Obi-Wan-Cat.

Wie immer wenn ich etwas mal eben machen will, unterschätze ich die Gegebenheiten hier. Zeitlich war es gar nicht mehr so früh, schließlich hatte ich bis 15:30h Schule und es war ca. 16:30h als wir da waren. Angegeben war ein Staudamm, den es zu bestaunen gab. Wie immer machte ich mich auf den Weg, da es auf dieser Seite des Wassers immer und zwar immer bergauf ging, kam ich schleppender voran als gedacht. Das mit dem Staudamm angucken - alles zu Fuß - konnte ich knicken. Also wieder unverrichteter Dinge zurückfahren.

Die Tour muss ich auf das Wochenende verschieben. Ich brauche dafür auf alle Fälle mehr Zeit. Dann kann ich auch gleich noch Bergsteigen gehen. Der Grouse Montain ist ja auch gleich da und irgendwie ist es ein MUSS da rauf zu wandern. Dumm nur, dass auch hier jeder gefragt wird wie lange er für den Aufstieg gebraucht hat..urgggg.... oje und das ich.... egal da muss ich durch und werde Samstag oder Sonntag, je nach Wetterlage, mal hoch hinaus gehen. Wenn wir es genau nehmen sind ist der Hausberg ca. 1231 meter hoch

Ich rechne mit einer Zeit von 1.5 h. die 45 Minuten die einige gebraucht haben, halte ich entweder für Angeberei oder die machen sowas doch öfter. Egal auch wenn es 2h dauert. Hautpsache oben ankommen und dann entspannt mit der Gondel zurückfahren.
Wir werden sehen.

Besser hingegen lief meine Idee nach Granville Island zu gehen. Das Wassertaxi ist zwar super witzig aber ich habe mich für's gehen entschieden. Der Weg über die Brücke war dann doch etwas weiter als gedacht, doch ich hab durchgehalten.

Da ich wirklich auf einer breiten Strasse gelaufen bin wo wirklich viele, schnelle Autos fahren, musste ich auch eine kleine Kurve gehen, da ich von dieser Brücke nicht anders runter kam, hieß es bitte bis zum Schluss latschen und ne kleine Schleife gehen. Aber ich wurde entschädigt. Granville Island ist richtig nice. Diese riesigen Markthallen und indi-Lädchen sind total klasse. Alle die Kinder haben, festhalten, da gibt es eine Kidworld und einen ganzen Kids Corner. Oje, da kann man sich totkaufen. Ich habe lediglich etwas frische Wurst eingekauft und Deutsches Brot. Ja meine Freunde, the german dark bread. Lustig, na so dark isset nicht, aber ich hoffe das es umso mehr schmeckt, da ich das Weißbrot schon jetzt nicht mehr sehen kann.Auch hier wieder Deutsche die nur am meckern waren warum das hier so teuer ist.Na  mir ist das klar warum, bei solchen Touries wie ihr, wäre ich auch teuer. Zu meinem großen Unglück habe ich kleine Mini Brownies gefunden. ohhhhh jeeeee, ich musse sie kaufen... ahhhhhh, schmecken nicht schlecht aber die Brownies von Tim sind einfach besser.

So, die Errungenschaften sollten für heute restlos ausreichen. Jetzt noch schnell eine Dusche und dann ab ins Bett. Dies ist wirklich eine super Idee. Bis dann...

Mittwoch, 8. September 2010

Die Rockies, Rambo und Schnee (2)

Wow meine Freunde, da bin ich wieder. Keine Sorgen, bei dem Wasserfall ist kein Sushi rausgekommen und nein Asiatisch süß-sauer auch nicht. Alle meine asiatischen Mitstreiter fanden sich nachher wieder im Bus ein. Puhhh nochmal Glück gehabt. Der Wasserfall sah im ersten Moment recht unspektakulär aus, schließlich bin ich die Niagara Fälle gewöhnt, aber auf dem zweiten Blick, doch ja ganz fluffig - oder was meint ihr?
Aus dieser Perspektive isser gar nicht so unflott.
Gesagt getan, ohne großartig nass zu werden ging unser Trip weiter, wir hatten ja schließlich noch einige Stationen vor uns.

Der Weg war unbeschreiblich, von tiefgrünen Bergen umgeben sowie kahlen Berggipfeln kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Im Bus war die Stimmung prima und man sah auf dem Weg so den ein oder anderen Mexikaner, Brasilianer oder auch Schweizer mit stetig wachsender Begeisterung im Bus rumhüpfen. Ja meine Freunde die Jumping Jacks waren der Knaller. :-)

Der nächste Stop sollte auf einem Gletscher sein. Richtig gelesen, Gletscher. Cool und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es war verdammt kalt. Ich mit meinen zwei kleinen Jacken fröstelte was das zeug hielt. Aber wir sind ja nun doch irgendwie Canadians und denen is ja bekanntlich nie kalt - oder so ähnlich !! Unser Tourenguide hatte noch seine kurzen Hosen an und ich beschwere mich warum ich nur zwei dünne Jacken an hab - pahhhh- was für ein Weichei ich doch bin. Gott sei dank gab es noch andere die ihre Gesichter tief in die Jacken vergruben und ich fühlte mich in guter Gesellschaft.

Die Fahrt zum Gletscher begann mit einem stinknormalen Bus. Bis zur Hälfte danach ging es dann postwendend in einem Schneemobil nach oben. Die Sonne war gnädig und empfing uns mit einem freundlichen lächeln, das konnten wir auch gebrauchen, da es genug verrückte unter uns gab die sich bis auf die Unterhose plus Schuhe entblöst hatten um das Photo des Tages zu sein. Irgendwie bekloppt nicht war aber so sind sie die DEUTSCHEN. Da mag man wirklich nicht sagen dass man auch aus dem Land kommt. The crazy german.

Schön war allerdings, dass wir das Gletscherwasser in unsere Flaschen abfüllen konnten. Ich muss sagen das schmeckte gar nicht schlecht. Irgendwie haben die es hier nicht mit delicious water. Es schmeckt einfach nicht. Ich befürchte die haben alle guten Inhaltsstoffe aus einem stillen Wasser rausgenommen, damit nix passieren kann. Nun gut das einzige was dabei passiert ist, dass es nicht schmeckt. Ach irgendwas ist ja immer.

Auf dem Gletscher hatten wir echt Glück, wie erwähnt starteten wir mit Sonnenschein, der aber schnell das Weite gesucht hatte. Es wurde innerhalb von Minuten richtig nebelig und es fing in den letzen Zügen sogar noch an zu schneien. Da musste ich noch schnell und todesmutig mein neues Shirt auf ein Bild pressen. Ich schlüpfte also zügig aus meinen halbwarmen Klamotten raus und schwupps war das Bild im Kasten. Eigentlich gar nicht so schlecht oder?
Ha, nachdem bin ich aber sowas von schnell wieder im Schneemobil gewesen, da war es wenigstens warm. Natürlich musste man aufpassen, dass man bei den riesigen Dingern nicht unter die Räder kommt. Wie man nachfolgend sehen kann ist mir das fast passiert.
Eine Massage is nix dagegen sag ich euch :-))

Menno ist das ein großes Ding. Aber Spass hat es gemacht.
Unser Tagesziel war ja noch nicht erreicht und es erwartete uns noch ein superschöner Lake. Lake wie war der Name noch gleich. Och herrje, das gibt es doch nicht evtl. ach ja so Peyto Lake. Good. Warum wir dort waren fragt ihr euch? Na wegen der Farbe des Sees. Der See ist auch ohne Photoshop TÜRKIS!! Jawoll meine Freunde, da unterhalten sich nicht zwei Blinde über die Farbe, nein nein der is wirklich türkis. Seht selbst und steht auch so bei wiki.

Also nun mal ehrlich isser net schick....
Ich muss sagen I was very impressed. Von dem Aussichtspunkt aus haben wir mal wieder ein paar deutsche Urlauber genervt. Oje als ich diesen deutschen Akzent gehört hab und ich muss sagen Opi war wirklich pissed of.... dabei hatten wir noch gar nicht angefangen. Also das war so, unsere Asiafraktion stürmte mit einem Sagenumwogendem Ohhhhh, ahhhhhh, ohhhhhh zur Aussichtsplattform und Opi schüttelte schon frustriert den Kopf und brummelte in sich hinein, ohh man diese Asiaten... ach herrje dachte ich, da wird er sich gleich nur noch mehr freuen. Wir hatten vorab nämlich ausgemacht unseren Schlachtruf aufzuführen. Also genannt wurden wir Lee's sexy wolfpack. So, nun könnt ihr raten... genau....wir heulten auf Kommando alle (knapp 30) wie ein Wolf los. Hurrraaaa!!!!!!!!!!!!!! Was ein Spass!!!!!!!! nur nicht für Opi, der schnappte sich uns Omma und gab Versengeld. Alle anderen Besucher guckten sich etwas irritiert um und lächelten uns freundlich an. Sie waren alles sehr amüsiert darüber. Nur nicht Opi. So sind se...

Nachdem auch der letzte sein Traumphoto in der Kamera hatte ging es auch schon gleich weiter. Der nächste Stop wartete schon. Das war auch dringend erforderlich, da doch schon das nicht schmeckende Wasser endlich mal raus musste. Also einen See später - bitte fragt mich nicht nach dem Namen- mit Klo natürlich konnten wir uns endlich erleichtern. Da hat man es auch in Kauf genommen, dass man auf diesem Klo sehr natürlich eingerichtet war. Plumpsklo würde meine Omi sagen und wenn ich ehrlich bin ich auch, es fehlte nur noch das Herz inner Tür :-)

Wir wollten aber nicht meckern, es gab Toi Toi Papier und eine Desinfektionscreme. So das macht mal erst einer nach.
Danach ging es dann zum Hotel und wir waren auch alle erschöpft. Nun gut auf dem Abendprogramm stand dann noch Pub incl. Live Music and Clubbing auf der Tagesordnung. Zum clubbing hat es nicht gereicht lediglich zur Pub night mit Musi. Es war so ein richtiger Pub wie man ihn sich vorstellt klein coole rock mucke und zwei Tischkicker und ein Poolbillard - Tisch. Was macht man auch in einem Pub jawoll Canadian trinken. Das Bier ist cheap und schmeckt. Okay alle Freunde die auch mal auf aussergewöhnliche Sachen stehen haben noch so eine Jägermeisterrunde getrunken. Irgendwie war das Jägermeister in einem Pinnchen in einem Glas mit ach herrje irgend so nem ginger ale oder so... gruselig, nein danke da bleib ich ersteinmal beim gepflegten Bier.

Koreaner und Japaner kennen kein Tischfussball. Dies ist sagen wir mal NEU für sie. Allerdings nach ein paar Bier, Schnaps und sonstigen Mixgetränken finden auch die ahhhhhhs und ohhhhhhs gefallen am kicken. Zu meiner ganz besonderen Freude kamen wir dann noch gleich mit Einheimischen in Kontakt und spielten ersteinmal gepflegt ein paar lustige Runden am Kicker. Je später der Abend desto mehr Alk und mehr Spass beim Kicker. Die Jungs die Musik gemacht haben waren gar nicht so schlecht, leider war die Abstimmung nicht die beste. Viele würden ja sagen, bei der Sorte Musik kommt es nicht darauf an, aber da liegen die falsch. Ich hätte den Sänger gerne gehört und ein wenig verstanden, aber egal, klasse war es trotzdem.
Glücklicherweise konnten wir am nächsten Morgen etwas länger schlafen. Es stand heute zum Frühsport gleich eine Bootsfahrt an. Hihiihihi, ein hoch auf alle die zu dolle ins Glas geschaut hatten. Ich muss gestehen, einige sahen vom Vortag doch etwas mitgenommen aus, naja etwas Schadenfreude sei auch mir gegönnt. Die Bootstour war klasse wir sind sogar ein Rennen gegen ein anderes Boot gefahren und natürlich haben wir gewonnen. Wer wollte durfte sogar auch mal ans Steuer. Um unsern Kapitän zu imponieren durften wir sogar wieder singen. Ja wir mussten ja auch schließlich üben, der Song sollte am letzten Abend den anderen Gruppen vorgesungen werden, da kann es nicht schaden es schonmal vor anderem Publikum zu tun. Die Crew war begeistert, durch unsere Südamerikaner war immer genügend good vibration on board. Egal wo und wann, Party people sag ich da nur. Aber nach dem Warmup auf dem Boot sollte gleich eine Gondelfahrt folgen. Naja das Wetter hatte sich gegen uns verschworen. Es war kalt, nass und wolkenbehangen. Nur nicht den Mut verlieren. Etwas frustriert irrten die ersten am Steg gleich zum nächsten Kaffee stand während ich nochmal das Örtliche aufsuchte. Da ich auf dem Boot nur mal kurz meine Videofunktion ausprobiert hatte an der Kamera war dann extreme action angesagt. Mir lief doch tatsächlich ein Tier vor die Linse, oh bitte ja ich höre die Frage schon : Welches denn??!!! ach naja das ist mir auch nicht so ganz klar!! wenn da nur nicht dieses Problem gewesen wäre. Als ich dieses kleine hübsche fluffige Elchbaby -oder sowas eben - gesehen hatte wollte ich sofort auf den Auslöser drücken - versteht sich ja von selbst- wenn da nicht die Videofunktion an gewesen wäre. ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh ich idiot!!!!!!!!!!!!!!!! warum geht das denn nicht!!!!!!!!! arrrrrrrhhhhhhhhh.... ok ruhig bleiben, kamera umstellen, photo machen.... immer ruhig bleiben, oh nein nein nein nein.... nicht jetzt kann das dämliche Auto nicht noch ne Sekunde warten... ahhhhhhhhh... verdammt - MOTIV ist weg!!!!!

Es ist einfach verhext. Das Video allerdings lustig. Gewackel kurz mal still gehalten.... ihr werdet schon noch sehen....

Damit hätte ich gewonnen. Mit so einem pic hätte ich gewonnen, da ein Eichhörnchen alles gewesen ist was an dem Tag vor die Linse kam.. damn!!!

Weiter zur Gondel. Schnell zurück nach Banff ging es dort gleich zur Gondel. Es gab gute news und schlechte news. Die schlechten hatten was mit dem Blick zu tun, der war leider sehr wolkig ohne Aussicht auf Fleischbällchen. Die gute Nachricht: Schneeballschlacht. Watt dachte ich Schnee wie jetzt wo sind die Handschuhe Snowboots ähhh Mütze... ui... es wird kalt und NASS!!!! und ja Schneeballschlacht. Die Brasilianer waren völlig aus dem Häuschen. Aus einer Mischung von T-Shirt plus leichter Jacke gingen sie ins Rennen. Auch wenn der Ausblick leider nicht das versprach was wir eigentlich sehen wollten, war der Anblick von Schneebedeckten Tannen gar nicht so übel.

Das Bild habe ich beim Hochfahren gemacht aus er Gondel raus. Ich fühlte mich da auch sehr sicher drinne, da die Schweizer als Spezialisten geholt wurden um dem Projekt Gondel Leben ein zu hauchen. Wer hat's erfunden - hihihihhi - die Schweizer.
Bei dem Spruch musste sogar unser schweizer Freund lachen den wir dabei hatten. HIHIHIHIIHI

Uns war allen klar, nach dem Event geht es langsam auf die Zielgerade der Tour. Weiter ging es dann zu unerer letzten Übernachtung. Wir waren alle auf Lagerfeuer und einem tollen Grillabend eingestellt. Bis auf die Tatsache das noch eine Mutprobe auf dem Programm stand, war die Gruppe bester Laune.

Eines der meistbesuchtesten Flecken auf unserem Planeten ist der Lake Louise. Super den haben wir auch noch mitgenommen. Ehrlich, er sah auch cool aus. Aber nach diesem Stop sollte es dann für alle Jungs zumindest ernst werden. Alle Jungs sollten schwimmen gehen - es sei denn man möche Mädchen genannt werden für den rest des Trips! Lake Moraine erwartet die Todesmutigen, die wirklich Männer unter uns. Da hieß es nämlich schwimmen gehen. Das Wetter war bombig, kaum Sonne, kühle Temperaturen ausserhalb des Wassers und angenehmen 3-4 Grad Wassertemperatur. Leute ich sage euch sooooooooooooooooooooo kalt war es. sooooooooooooooooo kalt.

First of all - pictures!!! Genau, um den besten Blickwinkel zu bekommen sind wir ersteinmal auf einen Felsen geklettert. Ja genau der hier auf dem Bild. Wer denkt der ist klein hat sich leider getäuscht.
Einige Felsen waren genauso hoch wie ich. Ich bin nicht sicher ob ihr die kleinen Punkte sehen könnt, das sind Menschen. Ich glaube ich hab ein neues Hobby, das raufklettern hat soviel Spass gemacht, dass ich das gern nochmal machen würde. Klettern als Sport ist doch gar nicht so schlecht. Wie auch immer, von dort hatte man auf alle Fälle die beste Sicht auf den See. Da kam man schon ins Schwärmen. Aber die Jungs wurden immer nervöser. Dann endlich war es soweit, wir versammelten uns alle am Wasser und waren gespannt wie sich die Herren und Damen so schlagen würden. Kein Neid bitte. Ich selbst hatte es vorgezogen angezogen zu bleiben und die Knipserei zu übernehmen. Die Mädels gingen ohne zu quietschen ins Wasser. Großartig na das sollten die Jungs ersteinmal nachmachen. Und wie, davon habe ich sogar ein Video.... ihr schmeißt euch weg.... ich wusste gar nicht das Jungs so schreien können wir Mädels. HIHhihihihhih so einige sind an dem Tag über sich hinaus gewachsen. Ein großes Lob von mir richtung Brasilien.
Was ihr wollt das Beweisphoto sehen? na klar doch hier sind die starken Männer
Am Abend beim Lagerfeuer waren die Schmerzen vergessen, alle fühlten sich wie Graf Zahl und waren mehr oder weniger über sich selbst erstaunt. Nach Burgern Salat und Süßkram zischten wir uns noch ein Bier - aus dem Shop von nebenan- und ließen unseren letzten Abend mit einer Ghost-story ausklingen.
Naja einige haben es übertrieben und sind um 4 ins Bett gegangen wobei sie es irgendwie verdrängten um 6 beim Frühstück zu sein. Wir fuhren somit auch gleich mit Verspätung ab. Was ist schon Zeit.

Auf dem Heimweg hielten wir noch bei einem Flohmarkt an. Dort kauften wir das schrecklichste Geschenk was wir je verschenken würden für einen unserer Kameraden. Für wen, das hatte vorab das Los entschieden. Die Übergabe der Geschenke im Bus war super lustig. Mein Bild werde ich ein anderes mal einstellen, ist jetzt zu gruselig, mehr verrate ich euch noch nicht, ihr werdet sehen.

Ein letztes mal sollte unsere Reise auch im Sinne von Rambo und Lachs stehen. ja ich ahne es schon, Yvonne hast du getrunken, NEIN Freunde nein, wir sind über Davie's Goat Farm nach Mc Culloch's Wonder gefahren. Dort hatten wir eine super Kulisse zum Bilder machen. 4 Tunnel insgesamt gab es zu erkunden und zwischendrinne haben wir Lachse gesehen. Es ist ja gerade die Lachswanderungszeit. Also Augen auf !!!! die Lachse springen hoch!!!! Ich habe ein paar gesehen, allerdings chillten die gerade im Wasser, nü besser als nix. Auf alle Fälle wurde hier ebenfalls Rambo gedreht. Wenn ich ehrlich sein soll, ich hab den Film nicht mehr ganz so gut in Erinnerung aber ich vertraue da mal meinem Guido.

Danach hieß es dann Abschied nehmen, Vancouver wir sind wieder da. Was, Bild??? ok ihr habt gewonnen. Hier noch das SCARY PIC von mir - Geschenk Flohmarkt.

So meine Lieben, that's it for now... bis morgen!

Dienstag, 7. September 2010

Tage 6-9 Die Rockies, Rambo und Schnee

Yeah my friends... da bin ich wieder...

um es kurz mal zusammenzusfassen.... es war geil!!!! der Hammer, super duper toll, einmalig, erstklassig, ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh Luft holen, breathing... cool cool!!

Also am besten mal gaaaaaaaaanz langsam von vorne anfangen, obwohl das sehr schwer ist. Ich habe ja soooooooooooooviel gesehen. Diesen wahhhhhhhnsinns Rocky Trip. Der ist noch nicht ganz verdaut, da tippe ich auch schon wieder auf dieser Tastatur rum.

Also fangen wir mal ganz entspannt am ersten Tag - Freitag- an. Nach einer entspannten morning class ging es dann um 13:00 h richtung Rocky Mountains los. Der Bus war bis auf einen Platz vollständig gefüllt und es konnte nach einem quick lunch at Subways dann auch losgehen.

Wer aber dachte dass es eine entspannte Fahrt würde, der irrte sich gewaltig. Die Regeln waren schnell aufgestellt und uns allen war klar, uiiiii das wird anstrengend. Unser Tourenguide Lee hatte uns nämlich vorgewarnt. Wer einschläft muss damit rechnen, das lustige Pics von ihm gemacht werden. Und ja einige haben das nicht berücksichtigt und sahen dann dementsprechend so aus

Na man hat sich das dann mehrfach überlegt ob man so enden möchte. Ich hab es geschafft nicht erwischt zu werden. cool. Nunja, es lagen damit noch gute 10 Stunden fahrt vor uns. Um uns well done zu unterhalten wurden dann noch Formalitäten abgewiegelt bis wir dann auch zum ersten Quizzzzz des Tages kamen. Linke Bushälfte gegen die rechte Bushälfte. Was soll ich sagen, ok ich war auf der Verliererseite. Nichts desto trotz fühlten wir uns nunmehr wohl gestärkt und konnten somit auch zum ersten STOP übergehen. Pi und Popoooo machen- versteht sich:-)

In einem geschmeidigen 2 Stunden Rhytmus hielten wir an damit auch ja niemand die on-board-toilette nehmen musste. Diesen Gestank hätten wir auch nicht ausgehalten.

Nach einigen stops und einem on-board-movie später haben wir uns entschieden zur dance music überzugehen. Dann wurde mal ebend der Partybus ins Leben gerufen. Ich war irgendwie völlig abgenervt da mir die tanzende Menge tierisch auf den Allerwertesten ging, aber nunja, wofür hat man eigentlich einen IPOD!!! yuhuuuu da kam wenigstens gute Musik raus. Nach 10 Stunden kamen wir dann auch endlich am Hotel an. Schnell wurde eingecheckt und da wir sehr spät angekommen waren konnten wir nicht mehr in den Pub gehen. Hier gibt es auch sowas wie die letzte Bestellung um Mitternacht. Völlig fertig ging der Anfahrtstag zu Ende.

Am nächsten Morgen stand dann auch schon die erste Aktion auf dem Plan. Los ging es um 7:00 h mit Frühstück und um 08:00 h legten wir wieder los.

Zum kurzen hist. backround sei gesagt (wiki sei dank)
Die Rocky Mountains (dt. Felsengebirge, umgangssprachlich auch Rockies genannt) sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Nordamerika mit einzelnen Vulkanen. Die Berge erstrecken sich, je nach Definition, über 4500–5000 km von Mexiko durch die kontinentalen Vereinigten Staaten bis nach Kanada und Alaska und bilden eine der wesentlichen geografischen Provinzen der Vereinigten Staaten.
Neben den eigentlichen Rocky Mountains im Westen Kanadas und den US-Bundesstaaten Montana, Idaho, Wyoming, Colorado und New Mexico zählen verschiedene Gebirgsketten in Alaska und Yukon – unter anderem die Alaskakette, die Brookskette und die Eliaskette – und die Columbia Mountains an der kanadischen Pazifik-Küste dazu.

So, genug mit dem Fachwissen weiter zu unserem Trip. Der Weg sollte uns heute über Hope nach Jasper und Banff führen. Schnell war klar, dass es nicht alle mit der Pünktlichkeit, wie der typische Deutsche nunmal so ist, haben. Da mussten Erziehungsmaßnahmen her. Gar nicht so schlecht wie ich fand, denn derjenige der als letzter den Bus betrat und definitiv zu spät kam, musste leiden. Ja meine Freunde leiden zu Gunsten der anderen. Es gab da einen ziemlich hässlichen Hut den man tragen musste. Oje, da hat es so manchen erwischt, der dabei auch nicht Glücklich aussah...

gesagt getan, so wurde es aber gehandhabt....No chance...

Um unser Gehirn auch immer auf Trab zu halten galt es natürlich noch eine Schüppe drauf zu legen. Die Regel besagte, dass jeder, der das Wort "mine" sagt leider Gottes 10 jumping jacks durchführen muss. Egal wo er sich gerade befindet.

Ja was soll ich sagen, mich hat es auch einmal erwischt und ich musste dann mit fünf weiteren Mitstreitern im Bus jumping jacks machen. Geilomat die Freude war atemberaubend. Vor allem bei einem fahrenden Bus ist das richtig geil. Ihr solltet das ruhig mal versuchen.

Ihr fragt euch sicher was Rambo mit meinem Abstecher in die Rockies gemeinsam hat. Jenau, da war doch was, nämlich das süße kleine verschlafene Städchen Hope. Netter Name nicht war. Unser Freund Rambo hat da nämlich auch seine Finger im Spiel, dort wurden einige Szenen aus Rambo gedreht. Wow soviel Kult auf einer Stelle war kaum auszuhalten. Damit ihr einen Eindruck bekommt wie nett Hope doch aussieht...hier is...

Mehr gab es zu Hope auch nicht zu sagen, denn kaum war man mit dem Bus drin, war man auch eigentlich schon wieder raus. Für einen Kaffee und Pi und Poh hat es aber gereicht. Von den Rambo energetischen Schwingungen getrieben wurde unsere Fahrt fortgesetzt. Es galt den Mount Robson zu erspähen, 3954m hoch. Leider war das Wetter so gnädig und hat uns einen wolkenbehangenden Blick gegönnt. Wir konnten nicht wirklich erahnen wie mighty der doch ist. Aber nach einigen Jump-photos später ging es dann weiter. Aus dem Bus heraus hatte man wirklich einen super genialen Blick auf die Rockies, manchmal war die Faszination so groß dass man gar nicht wusste wo man zuerst hinschauen sollte. Um mit den Worten meiner Asiatischen Freunde zu sprechen...ohhhhh...ahhhhh...ohhhhhh.
Wie ihr wisst kann ich das auch schon verstehen. So langsam lerne ich asiatisch.


Sehnsüchtig erwarten wir schon alle die Athabasca Falls. Sie versprechen tolle Photos. Eins sei aber gleich gesagt, nicht hinter den Zaun klettern, das ist zu gefährlich. Auch ihr meine asiatischen Nachtschattengewächse auch ihr. Wie wir uns doch alle daran halten...

Verdammt nochmal gefährlich.... urgh... diese Asiaten, wie weit würden die wohl für ein Photo gehen... wie man sieht sehr weit.

So hier mache ich einen STOP. Ich hau mich ersteinmal hin. Es ist schon spät.
keine Sorge the story continued.....

Donnerstag, 2. September 2010

Tag 5: Shoppoholic?!

Tag 5: Shoppoholic
Good morning Dudes!!
ersteinmal ein fettes sorry to Rüdiger, wie konnte ich dich nur vergessen... verdammt ich stand zu sehr unter Strom, wenn ich es recht bedenke habe ich wohl auch noch andere vergessen, naja so what. Das werde ich dann mal nachholen.
Wie es sich für richtige Urlauber gehört, ist das Thema shopping nicht zu unterschätzen. Das wird auch nicht overstimated. Gaaaaaaanz sicherlich nicht. Nun denn, die Zeichen standen gut, da die Sonne ihr bestes gab und wir auch nix besseres zu tun hatten als window shopping zu betreiben. Um in eine Mall zu gehen das wäre sträflich dem Wetter gegenüber gewesen. Also war window shopping angesagt. Die tausend Leute die mit mir die Robson Street bevölkerten  waren wohl alle auf dem gleichen Trip. Lustig sind dann allerdings die Deutschen Touris. Ok irgendwie gehöre ich ja auch dazu, aber manche, also beim besten Willen, die stellen sich aber an. Mit nichts als Hello im Gepäck fallen die hier rein und fragen sich dann warum es so schwer ist herauszubekommen wie teuer etwas ist. Arrrrrrrggggg. Schön das man da mal helfen kann. Keine Sorge zu nett werde ich hier nicht. Am Olympischen Feuer - ohne Feuer natürlich - sprich es ist nur noch die Fackel übrig da standen sie wieder DIE DEUTSCHEN. In ihrer wahren Pracht und mit ihrem Perfektionismus haben sie mir glatt die Tränen in die Augen geschossen. Ich konnte mir kaum das Lachen verkneifen. Es ist eben so typisch, da hat mein ein tolles Motiv zum photografieren und man ist gefühlte Stunden damit beschäftigt dieses Bild zur nichte zu machen. Also die kleine überschaubare deutsche Reisegruppe befand sich in front of the wonderful Fackel. Der Vati der Truppe hat sich sorgfältig in Positur gestellt und wies unser Mammi an, die die Digitalkamera in den Händen hielt.
Er: " stehe ich hier so gut, beim Feuer?!" Feuer wo dachte ich als erstes, ok da brennts nicht wirklich ausser man.... ach lassen wir das. Ja Mamma Pappa Waldi waren der Meinung das Vati da so gut steht.
Er: Soll ich eventuell doch noch einen Schritt zur Seite gehen?" Also wenn er mich gefragt hätte wäre das Bild ohnen ihn schöner gewesen, aber mich fragte ja keiner.
Mutti darauf: "Nö stehst gut so, und jetzt???" ,
Er: "Du musst den Knopf drücken!"
Sie: Welchen?
Er: na den da oben.
Ich: Wenn das Vögelchen rauskommt dann hat er schon n Nest angesetzt. Oh ich zähle ja nicht.
Er wollte sich gerade bequemen ihr nochmal zu zeigen wie das mit dem Knopfdrücken geht als sie plötzlich sagte, ohhhh da das hat ja geklappt.  Ob das Bild letztlich doch was geworden ist, halte ich für fraglich. Auf jeden Fall muss es ein bewegender Moment gewesen sein hihihihih. Im Anschluss haben sie dann noch - zur Vorsicht - drei weitere Bilder gemacht. Der Anblick war für die Götter. Ok ich soll nicht meckern, das ist halt eine neue Technik, da weiß man schonmal nicht wo man drücken muss.
Egal gesagt getan, ich hatte mich wieder beruhigt -ging es weiter Richtung window shopping. Im Grunde meines Herzens wollte ich doch nur eine neue Hose. Der große Levis Store hat zwar klasse Sachen aber auch klasse Preise. Vielleicht sollte ich doch überlegen nach Seattle zu fahren.... In einer kleinen Boutique angekommen hatten sie wirklich super schöne BENCH Klamotten. Gute 100 Dollar legt man aber auch hier in Canada dafür hin, ich kann euch sagen, gut dass meine Größe grad nicht da war. Naja ich hab ja noch 2 Wochen hier und irgendwann wird mein Schutzwall einbrechen und ich geh in extremo shoppen. Wir werden sehen, evtl. doch nach Seattle.... ohhhhhhhh ..... soviel Auswahl.... Auch das nichts kaufen ist anstrengend und ich werde mich ersteinmal mit einer bowl soup vom Koreaner belohnen. Die kleine Kellnerin weißt mich freundlich daraufhin, dass das spicy ist, sehr spicy. Ok wie ich nunmal so bin wird liebevoll mit ja ja das wird schon gehen geantwortet. Da sie es aber nochmals wiederholte hatte ich dann doch etwas Angst, dass ich da kneifen werde, also entschied ich mich zu fragen ob es nicht ein bissel weniger scharf geht. Sie nickte beruhigt und ich wartete auf meinen Pott Suppe. Die überdemensionierte Suppenschüssel kam und ich war vom Duft richtig hin und weg. Nach dem ersten Löffel wollte ich mir gar nicht mehr vorstellen wie es ist das Gericht in seiner vollen Blüte zu probieren. Das ist ein wenig scharf.... omg..... Mein Mund brannte wie Feuer und ich sage euch, Botox wird da nicht mehr gebraucht - aber lecker war's!!!!
Eine tolle Erfahrung dieses Koreanische Essen.
Durch den Trip in die Rocky Mountains klincke ich mich somit ersteinmal aus und kann frühestens Montag wieder schreiben. Damit es aber nicht ganz so langweilig ist, hier noch ein paar Bilder.Das erste hier ist die Olympische Fackel
Beim shoppen ist mir dann noch folgendes Auto aufgefallen.
 schick nicht war...

Mittwoch, 1. September 2010

Tag 4: ohhh sunny day...

Oh happy day!!! Die Sonne ist wieder da meine Freunde, die Sonne!!!! Nach dem gestrigen akuten Regenguß lacht mir heute die Sonne wieder entgegen. Super genial denn ich habe eh noch vor ein paar Photos zu machen. First of all, ich fahre in die Rockys!!! Ich nehme an einem 4 Tage Trip teil wo ich mir mal ein paar Bären, Karibuuuuuuuuuuuuuuuus und Elche ansehen werde - mal sehen was da sonst noch so über die Strasse läuft. Wir werden sehen. Solltet ihr dann am Dienstag nix mehr von mir hören, war der Bär wohl schneller als ich. Naja irgendwas ist ja immer :-)

Heute möchte ich mal zur Abwechslung was über das Thema Essen verlieren. Ok ich als kulinarischer Mäkelanton habe da sicherlich einen hohen Anspruch aber irgendwas sollte diese Stadt ja auch zu bieten haben.
Abgesehen davon, dass ich überhauptnicht in Form bin, was essen betrifft, habe ich heute mal Thaifood ausprobiert. Grundsätzlich ja keine schlechte Wahl, aber lass es mich so vormulieren: Für Roland wäre das nix.... der Schärfegrad der bei der Normalbestellung des Gerichtes mitkommt ist ungefähr wie bei unserem Superthai Cha Cha eine gute 2-3. Davon ausgehend das wir auf meiner Speisekarte noch Spielraum nach oben haben, muss ich sagen very delicious :-) scharf muss man mögen. Der restliche Teil des Essens war sehr übersichtlich. Grüne Bohnen reichlich, Paprika eher zaghaft auf dem Teller, etwas was wie ein ausgedienter Schwamm aussah hab ich eher mal rechts liegen lassen. Schwer nach dem Motto man muss nicht alles probieren. Das altbekannte Chicken hatte dem Gericht dann auch etwas gegeben was Fleischesser unter uns sehr bevorzugen nämlich Masse statt Klasse. Also es war wirklich reichlich Fleisch auf der Platte. Satt wurde man auf alle Fälle. Ich bevorzugte dann mal die Variante: "Etwas drauflassen Schadet nicht". Tabwater war natürlich bei dem Essen dabei, Reis musste extra bestellt werden. Ich werde mich noch dran gewöhnen.
Verwöhnt vom Thai essen bin ich ja schon, Berlin serviert gutes Thai Essen und Toronto hatte aus meiner Sicht eh den Vogel abgeschossen. Das kann man kaum toppen. So bin ich zwar satt vom Tisch gegangen, scharf war es auch aber das letzte bissel wow fehlte dem Essen ganz und gar. Das Frühstück hat sich auch so langsam eingependelt. Meine homestay family hat einen überdimensional großen Kühlschrank (Ami-like) der mit gefühlten dreihundertfünfzigtausend verschiedenen Sorten Käse gefüllt ist. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass das Nutellaglas immer in Reichweite ist. Bagel with cheese and Nutella. Grandioses Frühstück. Healthy - hmm eher nicht, aber mein Magen liebt es und als gesunde Komponente kommt dann auch ein Apfel und ein Joghurt (Aktivia) zum Einsatz. Wie auch immer sieht auch ungefähr so auch mein Mittagessen aus. Das Abendessen ist eher abenteuerlich. Die Gastmutter kocht zwar aber naja,  ich muss es positiv formulieren,  hmmmm, es ist halt nicht immer so mein Ding und ich quäle mich ein wenig mit dem Essen. Es gab bspw. einen wahnsinns Blätterteil mit Käsefüllung oder eine Paprikaschote Farbe weiß mit etwas grün, gefüllt mit schätzungsweise Reis und die weitere Komponente war mir nicht bekannt. Als ultragesunde Beilage gab es dann, ja was war das eigentlich, ohhh ich hab's ähm weiße Bohnen mit irgendeiner komischen Sauce und obendrauf war noch ne Karotte. All in all eine nicht ganz so gelungene Komposition. Aber es kann ja nur noch besser werden. Warten wir es ab.
Die allgemeinen Probleme die ich mit meinem body ausfechte hindern mich ein wenig daran viel Junk- und Fastfood zu essen. Da ersteinmal ein riesiges DANKESCHÖN an mich selbst, obwohl ich mich lieber besser fühlen würde. Meine innere Uhr ist einfach durchgeschüttelt und bekommt es grad nicht hin die korrekte Zeitzone zu finden.

Übrigens das Wasser hier schmeckt nicht. Ich sollte auf Alk umschwenken damit ich die geforderten 2 Liter Flüssigkeit schaffe... uff harte Zeiten.

Ich habe meinen lieblings Kaffeedealer schon ausgemacht. Die nicht so zahlreichen Tim Hortons hab ich schon verinnerlicht um mal einen guten Kaffee zu trinken. Wusstet ihr auch, dass es rund 119 Starbucks in der Stadt gibt? Also gefühlt sind es mehr und bestimmt auf nur 2 Kilometer verteilt, aber wie gesagt dass ist nur gefühlt.
Mein favorite burger dealer A&W habe ich auch schon gesichtet. Hmmmm eines schönen Tages werde ich da reinmarschieren und erbarmungslos zuschlagen. Versprochen.

Heute bin ich glatt noch beim Plattenladen vorbeigekommen. Da hieß es dann rein und CD's kaufen. Ich kann euch beruhigen, PS3 Spiele sind erheblich teurer als bei Zavvi.com.

Zum guten Schluss war ich nochmal auf Richtung Hafen. Dort hab ich einen wundervollen Blick gehabt auf die kleinen Wasserflugzeuge. Herrlich. Dann ging noch die Sonne unter und man musste sich einfach kurz auf die Bank setzen und den Anblick genießen.
So, morgen ist schon Donnerstag und die erste Woche neigt sich dem Ende. Freitag heißt es auf zur großen Abenteuertour. Ich bin gespannt und keep you informed.

*nochmal kurz in eigener Sache! Gestehen muss ich euch noch, dass ich joggen gegangen bin. Jeder von euch hätte seine Freude daran gehabt. Erst ging es ja ganz gut, dann plötzlich bergab, wohlweißlich dass ich das Stück auch wieder rauf muss, meine Gesichtsfarbe war somit noch im Neutralbereich dies sollte sich aber nicht mehr lange halten. Der geforderte Park kam immer näher und ich freute mich wie eine Schneekönigin, dass alles so läuft wie ich mir das vorgestellt hatte. Kaum im Park angekommen, lief ich einen schäbbigen Anstieg hoch. Jetzt war die Gesichtsfarbe auch endlich im roten Bereich, ich dachte schon das wird nix (urrrrrggggg) ok, was ich hoch laufe das laufe ich auch wieder runter war die Devisie. Leider hatte ich falsch gedacht. Bin halt manchmal irgendwie zu positiv eingestellt. Es ging doppelt soviel bergab als ich gerade bergauf gelaufen bin, oje mir schwante etwas. Ich sollte auch recht behalten. Der Aufstieg nahte unausweichlich. Großartig einfach großartig. Ich habe dann zugesehen, den Berg rauf zu gehen statt zu joggen. Das war auch bedeutend besser für mich. Der Kopf war hoch rot die Puste raus und somit lief ich wieder nach Haus.
Ich überlege es mir nochmal ob ich das ein zweites mal durchziehe. Wir werden sehen.

So Dudes macht es mal gut bis dahinne,
die Yvi